Herzogspark mit einem Meer von Rhododendren

Der Alleengürtel in Regensburg

 

Fahren Sie mit dem PKW oder dem Fahrrad vom Schwalbennest an der Donau entlang stromabwärts zum Startpunkt in den Herzogspark. Der am westlichen Ende des Altstadtgrüngürtels gelegene Park zählt mit einer Gesamtfläche von ca. 1,5 ha zu den kleineren Grünanlagen Regensburgs. Im Mittelalter diente dieser Teil als Stadtmauerumfriedung, deutlich erkennbar an dem noch heute existierenden viergeschossigen Prebrunnturm. Heute besticht der Herzogspark vor allem durch seine Verbindung von architektonisch wertvollen Denkmälern und liebevoll angelegten Grün- sowie Blumenflächen. Ein Renaissancegarten bildet das Herzstück der Anlage und lädt zu langen Spaziergängen ein. Darüber hinaus befindet sich auch das Naturkundemuseum Ostbayerns in diesem Teil der Altstadt-Umgrünung.

Wasserfontäne im Stadtpark

Weiter geht es zu Fuß oder mit dem Fahrrad (die gesamte Strecke darf unter Berücksichtigung der allgemeinen Regeln auch mit dem Fahrrad gefahren werden) in den Stadtpark. Der Regensburger Stadtpark stellt den ältesten und größten der Regensburger Parkanlagen dar. Vor seiner Anlegung im 16. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle der wichtigste Steinbruch der Stadt. Nach dessen Verfüllung pflanzten die Regensburger auf einer Seite des Geländes hauptsächlich große Lindenbäume an, weshalb dieser Teil des Stadtparks bis heute noch „Unter den Linden“ genannt wird.

 

Rosarium

An den Stadtpark schließt sich unmittelbar der Dörnbergpark an. Wer eine kleine Pause einlegen möchte, kann hier im „Rosarium“ Rast machen. Ein Café/Restaurant mit wunderschönem Garten. Der „Dörnbergpark“ am südwestlichen Teil des Altstadtgrüngürtels verdankt seinen Namen dem fürstlichen Gesamtverwalter Ernst Friedrich von Dörnberg, welcher das bis dato größtenteils ungenutzte Areal Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Landschaftspark nach englischem Vorbild umgestalten ließ. Noch heute wirken die aus dieser Zeit stammenden Parkbauten, wie das Gewächshaus, einer anderen Epoche entsprungen.

Schloss Thurn und Taxis

Vom Dörnbergpark gelangt man direkt in die Fürst Anselm Allee, die im Stil englischer Landschaftsgärten gehalten ist. Fürst Karl Anselm von Thurn und Taxis veranlassten die Anlage der Allee 1779. Auf dem Weg durch die Allee lässt sich auch ein Blick auf das Schloss Thurn und Taxis erhaschen.

Regensburg, Königliche Villa

Nach Überquerung des Ernst-Reuter-Platzes am Hauptbahnhof gelangt man in den östlichen Teil des Alleengürtels bis zum sog. „Villa-Park“.  Der Villapark am östlichen Rand der Altstadt ist für viele Einheimische der schönste Park Regensburgs. Er verdankt seinen Namen der im neogotischen Stil errichteten Königlichen Villa, die König Maximilian II. von Bayern Mitte des 19. Jahrhunderts als Sommerresidenz errichten ließ.

Der 1,5 ha große Villapark wurde vom Münchner Oberhofgärtner Carl Effner angelegt. Die Nordwestecke des Anwesens wird durch den Anatomie- oder Pulverturm markiert, einen ehemaligen Wachturm, der 1739 für anatomische Experimente und nach 1812 zur Lagerung von Schießpulver genutzt wurde. Der Turm wurde dem neugotischen Stil der Königlichen Villa angepasst. Die östliche Grenze markiert der ehemalige Stadtgraben.

 

Dies ist der Schlusspunkt der kleinen Reise, da man wieder an der Donau angelangt ist. Von hier kann man an der Donau stromaufwärts über die Schiffsanlegestelle, das Museum der Bayerischen Geschichte, der Steinernen Brücke, der Oswaldkirche wieder zum Herzogspark, dem Ausgangspunkt der Rundreise, gelangen.

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